9 Millionen

Fahrräder am Rande

des Universums

 

Michael Groß:
9 Millionen Fahrräder am Rande des Universums
Obskures aus Forschung und Wissenschaft.
Wiley-VCH Feb. 2011
pp. 308, ISBN: 978-3527-32917-5,
€ 24.90, £ 22.50

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Vorwort:

Vor zehn Jahren begann ich, auf Anregung von Gerhard Karger, meine Laufbahn als Hofnarr der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Mit schöner Regelmäßigkeit darf ich seitdem alle zwei Monate unter der Titel „Ausgeforscht“ (passend zu meinem gleichzeitig erfolgten Ausstieg aus der Forscherlaufbahn) alles, was sich irgendwie mit Wissenschaft (oder bevorzugt: mit Chemie) in Verbindung bringen lässt, auf einer Druckseite in den Nachrichten aus der Chemie durch den Kakao ziehen.

Wenig später begann ich auch, allerdings etwas weniger regelmäßig, Glossen und Kommentare in Spektrum der Wissenschaft und in dem Spektrum-Ableger Gehirn und Geist zu veröffentlichen. In den letzten Jahren haben sich die Randbemerkungen im Hause Spektrum teilweise in die Blog-Plattform „Wissenslogs“ verlagert.

In diesem Band sind nun 100 meiner „unsachlichen“ Beiträge, überwiegend heiter, aber manchmal auch durchaus ernst gemeinte Kommentare, zusammengestellt. Es liegt in der querdenkerischen Natur der Texte, dass sie sich partout nicht in eine logische Ordnung fügen wollen. Deshalb erscheinen sie hier als Tryptichon zu den – sehr weit gefassen Themen „Fortschritt“, „Mensch“, und „Forschung und Gesellschaft“. Innerhalb der drei Teile sind die Beiträge grob chronologisch geordnet. Wo die angesprochenen Ereignisse inzwischen von der Zeit überrollt worden sind und mir eine Erklärung oder Aktualisierung nötig erschien, habe ich bisweilen ein Postskriptum angehängt.

Unter jedem Beitrag findet sich außerdem ein Hinweis auf Ort und Zeit der Erstveröffentlichung. Ich rechne nicht damit, dass irgendjemand die (weitgehend textgleichen) Originalversionen wirklich nachschlagen will, aber im Falle des Falles findet sich das vollständige Literaturzitat in meiner chronologisch geordneten Publikationsliste unter http://michaelgross.info/journal.html.

Natürlich sollen diese heiter bis respektlosen Äußerungen keinesfalls bedeuten, dass ich den Ernst und die Wichtigkeit der erwähnten Forschung nicht zu würdigen wüsste. In demselben Zeitraum wie die 100 Glossen und Kommentare erschienen immerhin mehr als sieben mal so viele rein sachlich gehaltene populärwissenschaftliche Beiträge von mir (eine Auswahl von diesen finden Sie in „Der Kuss des Schnabeltiers“, Wiley-VCH 2009). Manchmal habe ich sogar ein und dasselbe Thema einmal von der ernsten und einmal von der heiteren Seite ausgeleuchtet.

Aber auch ernste und wichtige Unternehmungen muss man mal satirisch analysieren oder kritisch kommentieren, das hilft letztendlich nicht nur dem Spaßpegel, sondern mag auch dem tieferen Verständnis dienen. Und oft ist es gerade die wissenschaftlich geprägte Analyse von Alltäglichem und scheinbar Selbstveständlichem, die uns hilft, absurde Widersprüche aufzudecken und das Komische im Normalen zu entdecken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre,

 

 

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07.03.2011